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Zielgruppenorientierte Förderung von Resilienz bei Intensivpflegekräften. Darstellung eines exemplarischen Konzeptvorschlags für die interdisziplinäre operative Intensivstation am UK Erlangen

Raum:

Lokhalle

Beginn:

4. Apr 2019, 13:15

Titel:
Zielgruppenorientierte Förderung von Resilienz bei Intensivpflegekräften. Darstellung eines exemplarischen Konzeptvorschlags für die interdisziplinäre operative Intensivstation am UK Erlangen
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Ort:
Lokhalle
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Beschreibung

Titel
Zielgruppenorientierte Förderung von Resilienz bei Intensivpflegekräften. Darstellung eines exemplarischen Konzeptvorschlags für die interdisziplinäre operative Intensivstation am UK Erlangen
Ziel dieser Arbeit ist eine literaturgestützte Konzeptentwicklung zur Förderung von Resilienz bei Intensivpflegekräften auf der interdisziplinären operativen Intensivstation (IOI) des Univer-sitätsklinikums Erlangen (UK - Erlangen). Dieses Konzept soll den Pflegekräften ermöglichen, ihre psychische Widerstandkraft hinsichtlich zunehmender Belastungen am Arbeitsplatz zu verbessern und eigene Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Hierbei werden die psychosozialen Stressoren der Zielgruppe sowie die intensivspezifischen Herausforderungen dargestellt. Diese können in der Resilienzforschung der Gruppe der sogenannten Risikofaktoren zugeordnet werden und sind Auslöser für Krisen, Arbeitsunzufriedenheit und Burnout. Resiliente Menschen können diesen Risikofaktoren mit sogenannten Schutzfaktoren begegnen. Vor diesem Hintergrund sind Schutzfaktoren erlernbare Verhaltensweisen und Haltungen, die uns hinsichtlich beruflicher Belastungen stabiler, flexibler und widerstandsfähiger agieren lassen. In der Literatur sind diesbezüglich bereits einige Förderansätze für Erwachsene zu finden. Diese leiden jedoch, wie viele Ansätze dieser Art, unter dem schwierigen Theorie - Praxistransfer. Es besteht also die Notwendigkeit, Intensivpflegekräfte hinsichtlich ihrer Resilienzentwicklung praxisnah, zu begleiten und zu stärken. Diese Erkenntnis greift das Konzept auf, indem es Elemente der Schutzfaktorenentwicklung aus bekannten Resilienzförderprogrammen ziel-gruppenspezifisch zusammenstellt. Basis der Entwicklung dieser Schutzfaktoren ist die achtsame Reflexion der eigenen Emotions-, Denk- und Verhaltensmuster. Das Konzept wird ab November 2018 auf der IOI mit einer theoretischen Pflichtschulung eingeführt. In der pflege-rischen Praxis soll die Resilienzentwicklung durch freiwillige Einzel- und Gruppenbegleitungen gefördert werden. Diese Begleitungen sind vorerst für ein Jahr geplant und sollen dann evaluiert werden. Zudem werden acht Multiplikatoren auf der Station ausgebildet, welche näher mit dem Konzept vertraut gemacht werden und Kollegen, hinsichtlich ihrer Resilienzentwicklung, in der Praxis begleiten, unterstützen und beraten können sowie als positive Rollenmodelle dienen sollen.

Arnodl, R. & Siebert, H. (2006). Konstruktivistische Erwachsenenbildung: Von der Deutung zur Konstruktion von Wirklichkeit. Hohengehren: Schneider. Höfler, M. (2016). Bewältigungskapazität als Bildungsauftrag. Resilienz aus der Perspektive der Erwachsenenbildung. In R. Wink (Hrsg.), Studien zur Resilienzforschung. Multidisziplinäre Perspektiven der Resilienzforschung (S. 101-121). Wiesbaden: Springer. Die Theorie des Coolout und ihre Bedeutung für die Pflegeausbildung Taschenbuch – 30. Mai 2016 von Karin Kersting (Autor)Literaturangaben im Abstract
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