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Die deutschsprachige Braden Skala im Fokus der Reliabilität, Validität und Benutzerfreundlichkeit: ein Scoping Review

Raum:

Lokhalle

Beginn:

4. Apr 2019, 13:15

Titel:
Die deutschsprachige Braden Skala im Fokus der Reliabilität, Validität und Benutzerfreundlichkeit: ein Scoping Review
Referent/in:
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Ort:
Lokhalle
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Beschreibung

Titel
Die deutschsprachige Braden Skala im Fokus der Reliabilität, Validität und Benutzerfreundlichkeit: ein Scoping Review
Einleitung: Aufgrund der steigenden Fallzahl eines behandlungsbedürftigen Druckgeschwürs in allen Gesundheitseinrichtungen sowie auch im häuslichen Setting, ist die Dekubitusprävention in der Pflege weiterhin von besonderer Bedeutung. Um zeitgerecht vorbeugend handeln zu können, bedarf es vom Nutzer die Kompetenz der Risikoeinschätzung mittels Skalen. Im deutschsprachigen Raum ist die aus den USA stammende Braden Skala weit im Gesundheitssektor verbreitet, obwohl Pflegeexperten wenig über ihre psychometrische Güte wissen. Das Ziel war daher, die Evidenz zur Reliabilität, Validität und Benutzerfreundlichkeit der Braden Skala für den deutschsprachigen Raum zu identifizieren, aufzubereiten und darzustellen. Methodik: Die systematische Literaturrecherche in Form eines sogenannten Scoping Reviews nach Arksey und O"Malley (2005) erfolgte mit den Suchbegriffen `pressure ulcer´, `Braden Scale´, `psychometric properties´ und deren Synonymen in den Datenbanken MEDLINE via PubMed, CINAHL, Academic Search Elite via EBSCO-Host und Cochrane Library. Weiteres wurden die Suchmaschinen Google, Google Scholar und Google Books durchgesucht sowie mit der Handsuche nach grauer Literatur gesucht. Ergebnisse: Insgesamt wurden zwölf Publikationen in das Scoping Review aufgenommen. Die Resultate zur Güte der Braden Skala im deutschsprachigen Raum ergaben weitgehend gute Werte hinsichtlich Reliabilität (ICC(1,1) = 0,84 (95% CI [0,72; 0,92]); SEM = 1,64), Konstruktvalidität (Braden Skala versus VAS: r = 0,77) und prognostischen Validität (Sensitivität = 81%, Spezifität = 72%) in den untersuchten Gesundheitsbereichen. Aufgrund der heterogenen Stichproben, festgelegten Cut-off-Werten und Settings können die Ergebnisse der inkludierten Studien kaum miteinander verglichen werden. Kein einziges Studienresultat konnte zur Benutzerfreundlichkeit der Braden Skala identifiziert werden. Schlussfolgerungen: Die Studienlage zeigt, dass sich eine Evidenz zu Teilaspekten der Reliabilität identifizieren ließ. Dennoch sind im deutschsprachigen Raum weitere prospektive Diagnosestudien mit größeren Stichproben für die Cut-off-Wertanpassung in den unterschiedlichen Settings erforderlich. Darüber hinaus fehlen Untersuchungen zur Benutzerfreundlichkeit der Braden Skala. Schlüsselwörter: Braden Skala, Dekubitusrisikoeinschätzung, Validität, Reliabilität, Scoping Review

Arksey, H., & O"Malley, L. (2005). Scoping studies: towards a methodological framework. International Journal of Social Research Methodology, 8(1), 19-32. Balzer, K., Pohl, C., Dassen, T., & Halfens, R. (2007). The Norton, Waterlow, Braden, and Care Dependency Scales. Comparing their validity when identifying patients‘ pressure sore risk. Journal Wound Ostomy Continence Nurses, 34(4), 389-398. Kottner, J., & Dassen, Th. (2010). Pressure ulcer risk assessment in critical care: Interrater reliability and validity studies of the Braden and Waterlow scales and subjective ratings in two intensive care units. International Journal of Nursing Studies, 2010 (47), 671-677.Literaturangaben im Abstract
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