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Ausgewählte Anwendungsszenarien der Mensch-Technik-Interaktion anhand eines Fallszenarios der Dorfgemeinschaft 2.0

Raum:

KD 003

Beginn:

4. Apr 2019, 13:15

Titel:
Ausgewählte Anwendungsszenarien der Mensch-Technik-Interaktion anhand eines Fallszenarios der Dorfgemeinschaft 2.0
Referent/in:
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Ort:
KD 003

Beschreibung

Titel
Ausgewählte Anwendungsszenarien der Mensch-Technik-Interaktion anhand eines Fallszenarios der Dorfgemeinschaft 2.0
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts “Dorfgemeinschaft 2.0” (Förderkennzeichen 16SV7453) werden alltags- und gesundheitsbezogene Versorgungskonzepte entwickelt, erprobt und evaluiert, die Menschen in der ländlich geprägten Projektregion unterstützen sollen. Die Mensch-Technik-Interaktion steht hierbei im Fokus. Ziel ist, den Menschen zu ermöglichen, auch im Alter weiterhin selbstbestimmt in der gewohnten Umgebung zu leben. Das Projektkonsortium besteht aus Wissenschafts- und Praxispartnern aus unterschiedlichen Disziplinen, wobei der »Design for All« Ansatz der Verbundforschung zugrunde liegt. Bei der Entwicklung, Erprobung und Evaluation der hybriden Produkte und Dienstleistungen für das integrierte Versorgungsnetz liegt eine Herausforderung in der Kommunikation innerhalb des Projektkonsortiums. Deshalb wurden zur Beschreibung von Prozessen und Schnittstellen Use Cases formuliert, die anhand spezifischer Personas dargestellt und aus denen Fallszenarien abgeleitet wurden. In Vorbereitung wurden, basierend auf einer repräsentativen Befragung von über 50-Jährigen im Jahr 2014 und einer qualitativen Ist- und Bedarfsanalyse in den Jahren 2016/2017 im Teilprojekt digitalisierte Pflege, Personas konzipiert. Diese bilden mit ihren Eigenschaften, Wünschen und Bedarfen spezifische Personengruppen auf dem Land ab. Das Symposium wird die in Schritten verlaufende Interaktion einer Persona mit den Konzepten Präventive Hausbesuche, Patientenbegleitdienst, Plattform für freie Pflegekontingente und digitaler Pflegeüberleitungsbogen darstellen und der Frage nachgehen, wie die seit Projektbeginn 11/2015 gewonnenen Erkenntnisse zukünftig umgesetzt werden können. Die Use Cases setzen an Handlungsbedarfen der Persona Emma Meyer, einer pflegenden Angehörigen, an. Dabei steht die Erhaltung ihrer Gesundheit im Vordergrund. Durch das bereits implementierte Versorgungsmodell der Präventiven Hausbesuche, die von einer akademisch qualifizierten Pflegekraft durchgeführt werden, werden die individuelle Lebenssituation und Risikofaktoren von Frau Meyer erhoben. Der Patientenbegleitdienst bietet Unterstützung bei dem Aufsuchen von Gesundheitseinrichtungen sowie dem Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs und fördert somit die gesellschaftliche Teilhabe. Eine Plattform für freie Pflegekontingente soll es Pflegeeinrichtungen ermöglichen, freie Kontingente vereinfacht zu melden, und Suchende durch eine unabhängige Angebotsauskunfts- und -buchungsfunktion unterstützen. Zudem soll der bereits digitalisierte regional verwendete Pflegeüberleitungsbogen professionell Pflegenden sowie Frau Meyer digital zur Verfügung gestellt werden, um diese aktiv am Pflegeprozess zu beteiligen. Durch das Zusammenwirken dieser Versorgungskonzepte wird ein integriertes Versorgungsnetz für Frau Meyer entwickelt, welches auf dem Symposium aus verschiedenen Perspektiven anhand der Use Cases dargestellt wird.

Die Einreichung ist als Symposium vorgesehen. Wir bitten darum, bei Annahme alle AutorInnen als Vortragende zu vermerken. Herzlichen Dank!Literaturangaben im Abstract
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