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„Wirksamkeit von Validation“ - Eine qualitative Untersuchung über beobachtete Wirkungsweisen und ihr Potential für mögliche Outcomes zur Messung der Wirksamkeit der Validationsmethode nach Naomi Feil

Raum:

Lokhalle

Beginn:

4. Apr 2019, 13:15

Titel:
„Wirksamkeit von Validation“ - Eine qualitative Untersuchung über beobachtete Wirkungsweisen und ihr Potential für mögliche Outcomes zur Messung der Wirksamkeit der Validationsmethode nach Naomi Feil
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Ort:
Lokhalle
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Beschreibung

Titel
„Wirksamkeit von Validation“ - Eine qualitative Untersuchung über beobachtete Wirkungsweisen und ihr Potential für mögliche Outcomes zur Messung der Wirksamkeit der Validationsmethode nach Naomi Feil
Hintergrund: Die Betreuung von Demenzkranken Menschen ist eine der großen Herausforderungen, denen sich die Pflege heute und zukünftig vermehrt stellen muss. Besonderen Fokus erfordern der Zugang zu Menschen mit Demenz, die Kommunikation, sowie die sogenannten “herausfordernden“ Verhaltensweisen. Die Validation – in den 1960er Jahren von nach Naomi Feil in den USA entwickelt, soll helfen die Kommunikation mit Demenzkranken Menschen zu erleichtern beziehungsweise zu ermöglichen, Menschen mit Demenz die Würde zurück zu geben, das Selbstwertgefühl wiederherzustellen und Stress zu reduzieren. Obwohl Pflegende von großem Nutzen berichten, konnten bislang keine bis nur geringe Effekte aus wissenschaftlicher Sicht nachgewiesen werden. Als problematische Aspekte stellen sich unter anderem die fehlende bzw. nicht eindeutige Konzeption von Wirkmechanismen und geeigneten Outcomeparameter dar. Ziel: Die Arbeit setzt an der Idee theoriegeleiteter Evaluationen an und will eine Grundlage zu einer „Theory of Change“ im Zusammenhang mit der Wirkungsweise von Validation leisten. Das Ziel ist es zu ergründen, wo, aus der Perspektive der erfahrenen PraktikerInnen, Validation ansetzt, welche Veränderungen beobachtbar sind und welche allgemeine Outcomeparameter davon abgeleitet werden können. Die Forschungsfrage in diesem Zusammenhang lautet: „Welche Art der Veränderung im Verhalten bei dementiell erkrankten Menschen können Pflegepersonen durch die Anwendung der Validationsmethode feststellen?“ Methode: Die Forschungsfrage wurde mit ValidationsanwenderInnen aus zwei verschiedenen Pflegeheimeinrichtungen in Wien und Niederösterreich bearbeitet. Die Datenerhebung fand in drei Fokusgruppen statt und die Daten wurden durch die qualitative Methode des ‚Mapping‘ analysiert. Ergebnisse: Es ließen sich vier Dimensionen, Körperhaltung, Ausdruck, (Körper)Kontakt und Körpersprache, bezogen auf die wahrnehmbaren Veränderungen identifizieren. Die Wirkungsweisen können zu zwei Zeitpunkten, festgestellt und zum Großteil, auf nonverbaler Ebene wahrgenommen werden. Die bessere „Kontaktierbarkeit“ als Folge dieser Veränderung stellt das Ende der Outcomekette und das zentrale Outcome bezogen auf die Validationsmethode dar. Ausblick: Mit diesen Erkenntnissen konnte ein erster wesentlicher Schritt zur Erklärung des Wirkmechanismus der Validationsmethode getan werden. Weitere Perspektiven auf den Gegenstand, zum Beispiel durch strukturierte Beobachtungen und der Fokus auf die Erhebung zu möglichen Wirkungen der Validationsmethode auf die AnwenderInnen selbst, sind notwendig, um diesen umfassend erklären und darstellen zu können. Damit kann die Validationsmethode als komplexe Intervention im Sinne einer Programmtheorie beschrieben und ihre Wirkung theoriebasiert evaluiert werden.

Schlüsselwörter: Demenz, Validationsmethode, Wirksamkeit, FokusgruppeLiteraturangaben im Abstract
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