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Wie stärken wir uns? Evidenzbasierte Interventionen zur Förderung der Resilienz von Pflegefachpersonen im Akutspital

Raum:

Lokhalle

Beginn:

4. Apr 2019, 15:45

Titel:
Wie stärken wir uns? Evidenzbasierte Interventionen zur Förderung der Resilienz von Pflegefachpersonen im Akutspital
Referent/in:
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Ort:
Lokhalle
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Beschreibung

Titel
Wie stärken wir uns? Evidenzbasierte Interventionen zur Förderung der Resilienz von Pflegefachpersonen im Akutspital
Abstract Darstellung des Themas Zwischen 2011 und 2013 sind in der Schweiz 49.5 Prozent der Pflegefachpersonen aus dem Beruf ausgetreten. Gleichzeitig decken lediglich 56 Prozent der aktuellen Berufsabschlüsse den geschätzten Bedarf an Pflegenden bis 2025. Aus diesen Gründen besteht ein massiver Fachkräftemangel. Die Leistungsverdichtung der Arbeit bewirkt einen zusätzlichen Druck auf die Pflegenden. Deshalb steigen Gesundheitsrisiken wie die Wahrscheinlichkeit eines Burnouts um 23 Prozent, wenn eine Pflegeperson eine Patientin oder einen Patienten mehr pro Schicht zu betreuen hat. Dabei erhöht sich die Mortalität des Patienten um 7 Prozent. Es ist zu vermuten, dass Pflegende aus Selbstschutz den Beruf wechseln. Eine gestärkte Resilienz könnte dazu führen, dass sie ihren Beruf weiterhin ausführen, ihre Position stärker vertreten und gegenüber psychosozialen Arbeitsbelastungen widerstandsfähiger werden. Auf Grund dessen ist die Förderung der Resilienz im Kontext der Gesundheitsförderung ein hoch relevantes Thema für den Pflegeberuf. Ziel Die Identifikation von evidenzbasierten Interventionen zur Stärkung der Resilienz von Pflegenden. Methode Anhand einer systematisierten Literaturrecherche wurden Ergebnisse generiert, analysiert und diskutiert. Daraus wurden Empfehlungen für die pflegerische Praxis und die Forschung abgeleitet. Ergebnisse Multidimensionale Interventionen zur Förderung der Resilienz von Pflegenden wurden identifiziert: expressives Schreiben, Achtsamkeit, selbstbezogene Kognitionen und Reflexion. Schlussfolgerungen Ein Resilienz Training ist keine Lösung für den Fachkräftemangel in der Pflege. Gefordert sind politische und institutionelle Änderungen. Der Forschungsbedarf bezüglich der Interventionen für Pflegende ist immens. Keywords resilience, intervention, for nurses, hospital, acute care, workbased intervention

Aiken,L. H., Clarke, S., Sloane, D.M., Sochalski, J., Silber, J.H. (2002). Hospital Nurse Staffing, and Patient Mortality, Nurse Burnout and Job Dissatisfaction. Journal of the American Medical Association, 288, 1987-1993. Lobsiger, M., Kägi, W. & Burla, L. (2016). Berufsaustritte von Gesundheitspersonal. Obsan Bulletin, 7. Neuchâtel: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium. Merçay, C. & Grünig, A. (2016). Gesundheitspersonal in der Schweiz ? Zukünftiger Bedarf bis 2030 und die Folgen für den Nachwuchsbedarf. Obsan Bulletin, 12. Neuchâtel: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium. Richner, D. & Heckemann, B. (2014). Resilienz bei Mitarbeitenden im Gesundheitswesen. Bedarfsermittlung und Schulung im Umgang mit psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz. Berner Fachhochschule.Literaturangaben im Abstract
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