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Prüfung der Konstruktvalidität des „Instruments zur Erhebung von Pflegesystemen (IzEP©)“ durch die Methode der Known Groups

Raum:

Lokhalle

Beginn:

4. Apr 2019, 15:45

Titel:
Prüfung der Konstruktvalidität des „Instruments zur Erhebung von Pflegesystemen (IzEP©)“ durch die Methode der Known Groups
Referent/in:
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Ort:
Lokhalle
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Beschreibung

Titel
Prüfung der Konstruktvalidität des „Instruments zur Erhebung von Pflegesystemen (IzEP©)“ durch die Methode der Known Groups
Hintergrund: In den Krankenhäusern ist eine zunehmende Arbeitsverdichtung in der pflegerischen Versorgung zu verzeichnen. Das ist bedingt durch gesellschaftspolitische und systempolitische Entwicklungen. Die gesellschaftspolitischen Entwicklungen sind durch die demografische Entwicklung und der damit einhergehenden Pflegebedürftigkeit verbunden sowie durch die immer komplexer werdenden Patientinnen-/Patientenbedarfe. Die systempolitische Ebene wird maßgeblich durch das G-DRG-System, als auch durch die berufsgruppenspezifischen Beschäftigungsanzahlen definiert. Um hier eine patientinnen-/patientenorientierte und effiziente Struktur zu schaffen, ist es unumgänglich, pflegerische Arbeit nach einem Pflegesystem zu organisieren. Diese sind jedoch je nach Pflegesystem (Funktionspflege, Bereichspflege und Bezugspflege) mit unterschiedlichen Outcomes assoziiert, die die Patientinnen/Patienten sowie die Pflegenden betreffen. Um eine Aussage darüber zu erhalten, welches Pflegesystem tatsächlich Anwendung findet, sind diese mit reliablen und validen Instrumenten zu erheben. Ziel: Daher ist Ziel dieser Arbeit, das Instrument zur Erhebung von Pflegesystemen (IzEP©) auf die Konstruktvalidität zu prüfen. Methodik: Zur Prüfung der Konstruktvalidität wurde die Methode der Known Groups angewandt. Grundsätzlich geht die Methode davon aus, dass ein Instrument, das vorgibt ein Konstrukt zu messen, genau dieses auch in jenen Gruppen erhebt, welche vorgeben, dass sie das Konstrukt beinhalten. Um die Gruppen (Funktionspflege, Bereichspflege und Bezugspflege) im Vorfeld operationalisieren zu können, wurde ein inhaltsvalides externes Kriterium entwickelt. Für diese Validitätsprüfung wurde der Conted Validity Index (CVI) ermittelt. Auf dieser Grundlage wurden drei Stationen in drei unterschiedlichen Krankenhäusern ausgewählt, um eine IzEP©-Erhebung durchzuführen. Die Ergebnisse der Erhebung wurden dann mit den spezifischen Inhalten des externen Kriteriums verglichen, um die Konstruktvalidität zu ermitteln. Ergebnisse: Das Gesamtergebnis des externen Kriteriums stellt mit einem CVI-Ave von 0,95 und einem CVI-UA von 0,85 eine gute Inhaltsvalidität dar. Lediglich in der Bereichspflegegruppe wurde ein gruppenspezifischer CVI-UA von 0,63 ermittelt und unterschreitet damit den Grenzwert von 0,80. Die auf dieser Grundlage ausgewählten Stationen spiegeln größtenteils das Konstrukt von Interesse wider. Nur in der Funktionspflegegruppe hat das IzEP© kein Funktionspflegesystem erhoben. Da bereits im Vorfeld auch nicht alle Aspekte des externen Kriteriums aus dem Funktionspflegebereich erfüllt worden waren, ergibt sich dennoch die Validität für diesen Bereich. Daher kann in der Gesamtschau die Konstruktvalidität für das IzEP© bestätigt werden.

Hattie, John; Cooksey, Ray W. (1984): Procedures for Assessing the Validities of Tests Using the "Known-Groups" Method. In: Applied Psychological Measurement 8 (3), 295–305. DOI: 10.1177/014662168400800306. Polit, Denise F.; Beck, Cheryl Tatano; Owen, Steven V. (2007): Is the CVI an acceptable indicator of content validity? Appraisal and recommendations. In: Research in nursing & health 30 (4), 459–467. DOI: 10.1002/nur.20199. Suhonen, Riitta; Papastavrou, Evridiki; Efstathiou, Georgios; Tsangari, Haritini; Jarosova, Darja; Leino-Kilpi, Helena et al. (2012): Patient satisfaction as an outcome of individualised nursing care. In: Scandinavian journal of caring sciences 26 (2), 372–380. DOI: 10.1111/j.1471-6712.2011.00943.x.Literaturangaben im Abstract
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